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Advent Advent und keiner rennt …

Nein, keiner rennt, sondern alle sitzen beseelt von Erinnerungen und Vorfreude um den Tisch herum, auf dem zum ersten Mal in diesem Jahr die Kisten mit der Weihnachtsdeko stehen. Oh wie schön! Endlich beginnt die Adventszeit. Obwohl es zuweilen stressig sein kann, die diversen Weihnachtsfeiern und Adventsnachmittage abzuklappern, alle Geschenke zu besorgen und das julbord (das traditionelle schwedische Weihnachtsessen) vorzubereiten, liebe ich diese Zeit.

dsc_0161Einer der schönsten Momente in dieser vorweihnachtlichen Zeit ist definitiv, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie voller Begeisterung in den Weihnachtssachen wühlen und sich wie kleine Kinder (hahaha) über alles freuen, was sie in den Boxen wieder entdecken.

 

Nachdem wir am Samstagmorgen alle zusammen bei unserem (zweiten) Waldbesuch mehrere schöne Tannen- und Ilexzweige gesammelt hatten, konnten wir endlich Adventskranz und Co. basteln. Am Vortag war ich schon einmal mit den Kindern in den Wald gefahren, aber naja, was soll ich sagen … irgendwie hatte ich da nicht auf dem Schirm, dass es in diesem Wald keine Tannen gibt, sondern nur Kiefern ;)

Die Ergebnisse unserer gemeinsamen Bastelei:

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Unsere Türdekoration

Der Adventskranz

Der Adventskranz

Fensterdekoration

Fensterdekoration

★★★

★★★★★

★★★★★★★

★★★★★★★★★★

★★

Eine schöne Adventszeit

★★★★

Mützenordnung

Unser Flur nimmt ja nach und nach Gestalt an. Nach der Lampe, dem Hobel als Aufhängung und dem Holzstamm für die Taschen hat jetzt ein Puppenhaus Einzug gehalten.

Ich hatte nach einer praktischen, günstigen aber ungewöhnlichen Lösung gesucht um die Mützen, Schals und Handschuhe der Kinder aufzubewahren.

Im Netz bin ich dann durch Zufall auf der Seite des schwedischen Möbelhändlers meines Vertrauens auf dieses Puppenhaus gestoßen. Da war klar, dass ich sofort zu IKEA fahren musste um dieses Teil zu besorgen. Zum Glück ist es von uns aus nicht weit dorthin :)

Selbstverständlich ist es Absicht, dass mein schwedischer Mann ein gelb-blaues Outfit trägt, während er ein IKEA-Teil aufbaut ...

Selbstverständlich ist es Absicht, dass mein schwedischer Mann ein gelb-blaues Outfit trägt, während er ein IKEA-Teil aufbaut …

Mein Mann hat es dann ratzfatz aufgebaut und an die Wand geschraubt:

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Ich finde es ziemlich cool und die Kinder kommen auch gut damit zurecht. Also perfekt. Als nächstes wollen wir die Kleiderhakenleiste, die untendrunter ist, entfernen und durch solche tintenfischartigen Haken (wie unter der Theke in Kneipen) ersetzen, die wir direkt unter das Häuschen schrauben wollen.

Ich werde berichten.

Rezepte fürs Wochenende

Unser erstes Wochenende im fertigen Wohnzimmer haben wir wie gesagt recht gemütlich verbracht. Drei Rezepthighlights möchte ich hier gerne teilen. Einmal etwas ganz ohne Kohlenhydrate, einmal mit Kohlenhydraten aber ohne Gluten und einmal richtig mit allet ;)

Das Glanzlicht der freitäglichen Plätzchen-Bäckerei waren die

Pistazienmakronen

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2 Eiweiß

1 Prise Salz

120 g Zucker

100 g geschälte und gemahlene Mandeln

60 g gemahlene Pistazien

1 TL Zitronensaft

Zum Verzieren: 100 g dunkle Kuvertüre und ein paar Pistazienstückchen

Die Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und anschließend die restlichen Zutaten unterheben.

Den Ofen auf 150 °C vorheizen und die Masse in kleinen Häufchen auf das Backpapier setzen. Achtung: unbedingt Abstand lassen zwischen den Makronen, da sie noch ein wenig auseinander laufen.

Nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen und dann in die Kuvertüre tunken und wenn gewollt mit halben Pistazien verzieren.

Voilà!

Der lange Weg zu 60 g geschälten Pistazien

Der lange Weg zu 60 g geschälten Pistazien

 

Am Samstag haben wir dann mit lieben Freunden selbst Flammkuchen gemacht. Beim Teigausrollen mussten alle mithelfen. Aber die mühevolle Arbeit hat sich gelohnt: es hat geschmeckt wie frisch aus dem Elsass :)

30 g Hefe (in 100 ml lauwarmem Wasser aufgelöst)

750 g Mehl

300 ml Buttermilch 

3 TL Salz

8 EL Olivenöl 

Den Teig zwei Stunden gehen lassen. Dann in 7-8 gleich große Teile teilen und ganz dünn ausrollen. Nach Belieben belegen und bei mindestens 200 Grad °C circa 10 Minuten backen.

Ich liebe es, Flammkuchen zu machen, wenn Freunde da sind. Man kann schon beim Kochen gemütlich zusammensitzen und gemeinsam schnippeln, ausrollen und belegen. Auch die Kinder lieben es erst den Teig zu kneten, ihn dann mit ihren Teigrollen zu bearbeiten und schließlich selbst zu belegen.

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Flammkuchen mit Freunden – ein Traum

Am Sonntagabend gab es dann was ganz ohne Kohlenhydrate – Thunfischsalat (mit Gurke, Tomate, Avocado, Mayonnaise), Tomate-Mozzarella-Salat und ein bisschen Beiwerk. Lecker!

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Ein perfektes Wochenende … nicht nur kulinarisch ♡

 

 

Hoch die Hände Wochenende

Moin!

Nach unzähligen leichten bis mittleren Krankheitsanfällen seitens der Kinder haben wir es geschafft, uns wieder einigermaßen an die Oberfläche zu strampeln.

Mehr oder weniger spontan habe wir letzte Woche eine Rundumerneuerung unseres Wohnzimmers vorgenommen: Tapete runter, Wände gestrichen, alles umgestellt!

Also haben wir es dieses Wochenende ein wenig ruhiger angehen lassen. Wir haben viel gebacken, gekocht und stundenlang auf dem Wohnzimmerboden gesessen um alle CDs und DVDs durchzusehen und auszusortieren, während die Kinder zu „Ich hab die Schnauze voll von rosa“ auf der Couch rumgehopst sind.

Das größte Kind hilft mit beim Tapete-runter-reissen - selbstverständlich ausgestattet mit einem Feuerwehrhelm

Das größte Kind hilft mit beim Tapete-runter-reissen – selbstverständlich ausgestattet mit einem Feuerwehrhelm

Mit ein wenig Hilfe von Mike Timm sieht unser Wohnzimmer jetzt so aus:

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Wir lieben es. Die glatten Wände machen alles viel ruhiger.dsc_0157

Und Fuchs der ich bin, habe ich natürlich gleich die Gelegenheit genutzt, um mal wieder ALLES umzustellen. Mein Mann war wie immer begeistert ;) Aber das Ergebnis gefällt auch ihm sehr gut. :)dsc_0158

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Immer wieder schön

Vor ein paar Tagen habe ich mit meinen beiden älteren Kindern Aquarien gebastelt. Aus einem alten Schuhkarton, ein bisschen Fotokarton, Schnur, Tesafilm, Kleber und Temperafarben haben sie echte Kunstwerke geschaffen. Und sie konnten wirklich alles selber machen. Lediglich die Konturen des Hais habe ich ihnen vorgezeichnet.

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Also erstmal den Schuhkarton wenn nötig zurechtschneiden, dann mit Farbe anmalen und trocknen lassen. In der Zwischenzeit Fische, Schildkröten, Robben und Ähnliches malen und ausschneiden. Dann die Tiere, Meerespflanzen und was einem sonst noch so eingefallen ist aufkleben bzw. mit Klebestreifen und Schnur an der „Decke“ befestigen. Meine Kinder haben dann noch ein paar echte Muscheln und Steine hineingelegt.

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Fertig. :)

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Wir haben festgestellt, dass sich die Aquarien besonders gut machen, wenn man sie auf (oder über) einer Heizung platziert, da sich dann durch den Luftstrom die Fische so schön hin- und herbewegen.

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bad moms

Vor ein paar Tagen hatte ich das Vergnügen mit meiner allerliebsten Freundin Tini ins Kino gehen zu können. Getroffen haben wir uns im Restaurant neben dem Kino um etwas zu trinken,  eine Kleinigkeit zu essen und zu quatschen. So fing der Abend schon richtig gut an, denn, das Ganze fand ohne jegliche Unterbrechung statt!!! Das alleine ist ja schon ein Geschenk. Hallelujah.

Aber das anschließende Kinoprogramm war – unerwarteterweise – sogar fast noch besser. Wir hatten die Wahl zwischen dem neuen Bridget Jones Film und Bad Moms. Und dank der für uns passenderen Spielzeit haben wir uns für Bad Moms entschieden. Das war vermutlich die beste Entscheidung, seit ich JA zum Heiratsantrag meines Mannes gesagt habe.

Na gut. Das ist ein wenig übertrieben. Aber nur ein wenig.

Denn: wir haben uns so unfassbar amüsiert! NATÜRLICH ist es ein amerikanischer Mainstream-Film. NATÜRLICH bedient er lauter Klischees und Vorurteile. NATÜRLICH ist es kein anspruchsvoller Film, der deine Seele tief berührt und dein Leben verändert. NATÜRLICH ist die Hauptdarstellerin heiß und sieht nicht aus wie die Durchschnitts-Mom. NATÜRLICH führen die meisten von uns kein solches Leben. Jajaja.

ABER: ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal bei einem Film so lange, so heftig und lautstark gelacht habe (und meine Freundin ebenso). Und das lag offensichtlich nicht nur an unserem von Natur aus beknackt-fröhlichen Gemüt (und dem Prosecco den wir getrunken hatten); denn der Großteil des Publikums hat genauso laut geschrieen, gegrunzt und geheult vor Lachen wie wir. Sogar die paar Männer die da waren!

Ich könnte noch einiges über den Inhalt schreiben, aber das ist völlig überflüssig. Wichtig ist nur: Wenn ihr euch auf etwas primitivere Unterhaltung einlassen könnt, eine Freundin habt, die euch begleiten will und Lust habt auf einen fulminanten Lachanfall, dann schaut euch diesen Film an!

Cheers auf Klischees, einen coolen Soundtrack und Lachkrämpfe!

 

 

 

Herbstdeko

Nach dem schier endlosen Spätsommer ist nun auch bei uns ganz eindeutig der Herbst eingekehrt. Es wurde also Zeit umzudekorieren: und dank der letzten Ausflüge in den Wald hatte sich einiges an Herbstdekorations-Material angesammelt. Ich bin ja ein Freund von einfachen Dingen, vor allem deswegen, weil ich es schön finde, wenn die Kinder mitmachen können. Dieser Bastelansatz zeigt nun offensichtlich Wirkung: denn meine beiden Jüngeren (5 und 2) sind nach dem letzten Ausflug für eine Zeitlang verschwunden. Irgendwann kamen sie dann wieder und hatten diese kleine Glasflasche mit lauter Beeren und Blättern gefüllt :) Total einfach und süß!

dsc_0964Ich muss zugeben, dass das Ganze nach ein paar Tagen verschimmelt war. Aber es ist ja leicht neu zu machen. ;)

Vor der Tür haben wir mit ein paar Kastanien, Moos, Maiskolben und weiteren Schätzen aus dem Wald ebenfalls den Herbst eingeläutet …

 

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Garderobenstange selber bauen

Eeeeeeeeendlich hatten wir mal wieder Zeit für ein DIY-Projekt! Ich hatte schon langsam Entzugserscheinungen, da ich so lange nichts (größeres) selber gemacht habe.

 

vorher

vorher

Unsere Garderobensituation war mir schon länger ein Dorn im Auge. Wir haben zwar ein relativ großes Haus, aber der Flur ist irgendwie nicht für eine fünfköpfige Familie mit einem entsprechend großen Fundus an Taschen, Mützen, Schals, Schuhen und sonstigem Kladderadatsch konzipiert.

 

 

 

 

 

Die absolut perfekte Lösung habe ich auch immer noch nicht gefunden – und dies wird wohl auch noch lange eine Herausforderung bleiben, da die Jacken und Schuhe ja auch konstant größer werden … Aber wir haben schon für einige Sachen ganz gute Lösungen gefunden. Ein wachsendes Problem waren jetzt jedoch die ganzen Taschen und Turnbeutel. Vor allem ich war genervt davon, dass ich ständig die richtige Tasche aus einem ganzen Haufen herausziehen musste …

Wie eigentlich immer war die Vorgabe, dass es leicht und schnell zu realisieren sein muss und möglichst kostengünstig. (Alles in allem hat uns diese Garderobenstange circa 10 € gekostet – und zwar für die Haken.)

dsc_1003 Also sind wir losmarschiert um uns einen schönen Ast aus dem Wald zu … äh … leihen … Den hat mein Mann dann abgeschliffen und lackiert. Dann an die Wand geschraubt, verschiedene Haken dran und tatatataaaa: fertig ist die Garderobe :)

 

 

 

 

 

nachher

nachher

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Kneten!

Jetzt, da die Tage langsam kühler und dunkler werden, verändert sich unser Nachmittagsprogramm merklich. Wenn die Kinder nicht beim Sport sind, sind wir jetzt nicht mehr jeden Tag im Schwimmbad oder auf dem Spielplatz. Die Aktivitäten verlagern sich naturgemäß wieder mehr nach drinnen. Ich muss sagen, dass ich unheimlich gerne draußen bin, aber im Moment genieße ich diese ruhigeren, gemütlichen Nachmittage total. Aber nicht immer beschäftigen sich unsere drei Granaten lieb und artig ganz alleine (miteinander).

Da muss dann natürlich etwas her, das einem 2-Jährigen, einer 5-Jährigen sowie einem 7-Jährigen Spaß macht. Zur Zeit ist die Dino-Welt von Playmobil wieder hoch im Kurs, oder manchmal konstruieren wir auch abgefahrene Murmelbahnen; oder wir bauen die Holzeisenbahn auf. Aber der Knaller ist momentan kneten!

Unsere Kinder beweisen dabei unglaubliches Sitzfleisch. Fast therapeutisch mutet es an, wenn sie mit ernster Miene Schlangen rollen, Brote schneiden, Kuchen formen oder Sterne ausstechen. Einige Spiele, die die Kinder mit uns machen wollen, lösen ja nicht unbedingt Begeisterungsstürme bei uns Eltern aus. Anders beim Kneten. Auch mir macht es wahnsinnig Spaß, mit dieser geschmeidigen Masse etwas zu formen. Es hat etwas meditatives an sich. Ich habe auch wirklich das Gefühl, dass es die Kinder erdet und ruhiger macht. Nach so einer Knet-Session sind sie immer sehr ausgeglichen.

Übrigens benutzen wir gar nicht ökologisch einwandfreie Bio-Knete für 30 € sondern die ganz Profane aus den kleinen Töpfchen. Darf man das  heutzutage überhaupt noch zugeben? ;) Egal. Es macht uns allen auf jeden Fall riesigen Spaß. Und das ist ja im Grunde unbezahlbar.

Hühner-Schneemann-Vogel

Hühner-Schneemann-Vogel

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Ein Ausflug zur Burg Guttenberg

Eigentlich hätten wir an diesem verlängerten ersten Oktoberwochenende ja in München bei Freunden sein sollen, aber die allseits beliebten Magen-Darm-Infekt-Viren haben uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht … So weit, so schlecht. Aber was soll man lange dem verpassten Städtetrip nachweinen. Die ersten beiden Tage waren wir alle nicht wirklich in der Lage große Ausflüge zu machen, aber am Tag der deutschen Einheit ging es der ganzen Familie wieder so gut, dass wir beschlossen, irgendwohin zu fahren, wo wir noch nie waren.

Nach einiger Suche und Diskussion einigten wir uns auf die Burg Guttenberg, die am Rande des Neckartals, in der Nähe von Bad Wimpfen, liegt. Auch die Kinder waren von der Idee angetan – Ritterburgen ziehen irgendwie immer. Und ein Blick auf die Internetseite sagte uns, dass der Eintritt in die Burg bzw. in das Museum für Familien insgesamt nur 12 € kostet. Das war natürlich eine freudige Nachricht für den Großfamiliengeldbeutel.

Obwohl das Wetter recht kühl und unbeständig war, war es ein toller Ausflug. Die Burg hat eine überschaubare Größe; die Wege sind gut für Kinder jeglicher Altersklassen zu bewältigen. Da wir um die Mittagszeit losgefahren sind, sind wir gleich in die Burgschenke eingekehrt. Der Blick aus den unzähligen Fenstern ist wahnsinnig schön, und die Kinder waren lange damit beschäftigt, Ich sehe was, was du nicht siehst zu spielen. Das Essen war sehr gut und bezahlbar. (Die Kinderportionen waren übrigens gigantisch!) Satt und zufrieden sind wir dann also losgezogen. Wie gesagt, die Größe der Burg ist überschaubar, und so mussten wir nur zwei Minuten zum Museum laufen. Man kommt dabei an der Greifenwarte vorbei und kann einige Eulen und Greifvögel sehen. Den Besuch der Warte mit Flugshow haben wir uns allerdings gespart, denn der kombinierte Familienpreis für Museum, Burg und Greifvogelwarte liegt dann schon bei 40 €.

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Das Museum ist wirklich auch für kleinere Kinder ein Erlebnis, denn in jedem Raum gibt es Dinge zu sehen, die auch die Kleinen schon spannend finden – Ritterrüstungen, altes Spielzeug, Schaukästen mit nachgestellten Schlachten und natürlich das absolute Highlight: ein echtes Plumpsklo an der Turmmauer. ;)  Um die einzelnen Ebenen der Ausstellung zu erreichen, muss man eine schmale, steinerne Wendeltreppe hinaufgehen. Die Treppe mit den wiederkehrenden Aussichtsfenstern fanden unsere Kinder auch ziemlich cool. Ganz oben erwartet einen dann für den Preis von 50 Cent, die man in einen Kasten werfen muss, sogar ein echtes Schlossgespenst. Von dort aus kann man über einen Mauergang zu einem weiteren Turm gelangen, den man besteigen kann. Von dort oben ist die Aussicht wohl wirklich berauschend. Ich kann das leider nur aus zweiter Hand berichten, denn meine Höhenangst hat mich kurz vor der Mauer schon fast brechen lassen … Ich harrte also wimmernd aus, während meine Kinder und mein Mann heldenhaft den Turm bestiegen. Natürlich tat ich aber jedes Mal, wenn jemand vorbeikam, so, als würde ich intensivst die Mauersteine untersuchen. *hüstel hüstel*

 

imageEs gibt auf der Burg keinen Spielplatz, aber eine Wiese (die bei besserem Wetter wohl zum picknicken gedacht ist), auf der ein formidabler Kletterbaum steht. Außerdem gab es ein Holzfass, das unsere Kinder,nach dem Vorbild anderer Kinder, einen kleinen Abhang hinaufschoben und von dort wieder runterrollen ließen. Irgendwann meinte dann allerdings mein Mann, sie sollten mal damit aufhören. Darüber war ich etwas irritiert, aber auf meine Nachfrage sagte er nur: „Das ist eigentlich als Tisch gedacht, nicht als Spielzeug. Hast du das nicht gesehen?“ Oops …

Ganz zum Schluss sind wir dann noch einen kleinen Waldweg hinunter gelaufen, der vorbei an einem kleinen Gärtchen und mehreren Grabstätten zu der burgeigenen Kapelle führt. Diese war leider verschlossen, aber der Weg dorthin war trotzdem schön und auch wieder nicht zu weit für die Kinder.

Alles in allem ein empfehlenswerter Ausflug!