blåbärspaj

Schwedischer Blaubeer-Pie – schnell, einfach und super lecker.

Zutaten

  • 2,5 dl (ungefähr 150 g) Mehl
  • 0,5 dl (ungefähr 50 g) Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 150 g kalte Butter
  • 2 EL Wasser
  • 200-300 g Blaubeeren (frisch oder gefroren)
  • 0,5 dl (ungefähr 50 g) Zucker
  • 2 EL Kartoffelmehl (oder Speisestärke)

Dazu passt Vanillesauce, Schlagsahne oder Vanilleeis

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Brownies zum Niederknien

Als wir letztens in den Urlaub fahren wollten, entdeckte ich ein halb volles großes Glas Apfelmark im Kühlschrank. Hmpf, dachte ich. Wegschmeißen wollte ich es nicht. Also suchte ich nach einem Rezept um die circa 350 g Apfelmark noch zu verwursten. Und ich fand …

Das ultimative Rezept für Schokoladenbrownies!

Sie sind so fluffig, so schokoladig, so perfekt! Sie schmecken uns Erwachsenen und den Kindern! Sie sind schnell gebacken, man braucht nur wenige Zutaten und sie verursachen bei meinem Laktose-intoleranten Schwager keine unangenehmen Situationen! Muss ich noch mehr Werbung machen? Nein? Dann ist’s ja gut. Hier kommt das Rezept:

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Karottenkuchen mit Marzipan

Ich habe ja an der ein oder anderen Stelle vielleicht schon einmal erwähnt, dass mein Mann nichts schlimmer findet als ‘trockenes’ Essen, allen voran zu trockenen Kuchen.

Dieser Kuchen jedoch hat auch ihn restlos überzeugt. Er ist nicht fluffig-locker, sondern richtig saftig.

Aber jetzt los! Ihr braucht:

  • 300 g Karotten, gerieben (gewogen nach dem Schälen – es können aber auch gerne ein paar Gramm mehr sein)
  • 100 g Mandeln, gerieben
  • 100 g Kokosflocken (alternativ gehen auch wieder Nüsse)
  • 50 g Marzipan, gerieben
  • 100 g Zucker
  • Zimt, nach Geschmack
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 1 Zitrone, BIO, heiß abgewaschen, davon braucht man den Abrieb und später ein wenig Saft (circa 1 EL)

Für das Frischkäse-Frosting braucht ihr:

  • 50 g Butter, Raumtemperatur
  • 100 g Frischkäse
  • 150 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft

Ofen auf 170 Grad vorheizen, eine Springform fetten und ggf. mit Backpapier auslegen. Nüsse mahlen, Karotten raspeln, Marzipan ebenfalls reiben (das ging erstaunlicherweise super in der Reibe meiner KitchenAid-Küchenmaschine), alles zusammen mit den Kokosflocken und dem Zimt vermischen.

Eier trennen, das Eiweiß mit Salz steif schlagen. Zur Seite stellen.

Die Eigelb mit dem Zucker cremig rühren. Möhren-Kokos-Nussmasse unterrühren. Das steif geschlagene Eiweiß unterheben und alles in die Springform geben.

Den Kuchen cirka 40 min lang backen. In der Zeit kann man das Frischkäse-Frosting anrühren. Dazu einfach alle Zutaten vermischen. Am besten stellt ihr es dann, bis der Kuchen ist, in den Kühlschrank, dann wird es etwas fester und lässt sich besser bearbeiten. Wenn ihr mehr Frosting, macht gerne eine größere Menge – aber haltet bitte die Mengenverhältnisse ein. Sonst schmeckt es einfach doof.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen oder ihn im abgeschalteten Ofen noch abkühlen lassen. Wenn er abgekühlt ist, mit dem Frosting bestreichen. Danach im Kühlschrank aufbewahren.

Gans oder gar nicht – Köttbullar oder Wurst?

Kulinarische Gedanken aus Europa

Gemeinsamer Beitrag mit Judith von judith-golightly.com

Jedes Jahr die gleiche Diskussion im Hause Golightly: Was kommt Heiligabend auf den Tisch? Kennt ihr, oder? Der Liebste möchte gerne klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen und ich ja eigentlich lieber Fisch mit Salzkartoffeln. Hat ja auch was mit Kindheitserinnerungen zu tun. Oder ist das etwa ein Ost-West Konflikt, wie ich anfangs vermutete? Eher weniger.

Traditionell gibt es auf der Welt ja viele verschiedene Feiertagsschmankerl. Die Gans und der Truthahn sind da klar die Nummer eins, ob nun als signifikantes Ende der katholischen Fastenzeit damals gefeiert oder weil Königin Elisabeth beim Sieg über die Spanier gerade zufällig Gans aß und diese fortan per Dekret zum Weihnachtsbraten machte, inklusive Knödel und Rotkraut versteht sich. Dies konnten sich natürlich nicht alle leisten, daher aß das gemeine Volk eher günstiges Fast-Food und daraus ist unter anderem tatsächlich die „Kartoffelsalat und Würstchen Tradition“ entstanden.

Was immer noch nicht erklärt, warum sich so viele immer an Weihnachten ums Essen zoffen.

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Kladdkaka

Komischer Name, aber ein famoser Kuchen!

Kladdkaka ist ein schwedischer Schokokuchen, der innen noch schön feucht ist – daher der Name. Denn ‘kladd’ kommt von ‘kladdig’, was so viel wie teigig bedeutet.

Das Geniale an diesem Rezept ist, dass man alle Zutaten in einem einzigen Topf verrührt und dann von dort direkt in die Form gießt. Außerdem kann man diesen Kuchen auch mal auf die Schnelle backen: Er erfordert keinerlei fancy Zutaten und es dauert gerade mal eine knappe Stunde (inklusive backen), bis man den kaka essen kann.

Jetzt aber los.

Ofen auf 175 Grad vorheizen. „Kladdkaka“ weiterlesen

Schokodrops-Kuchen

Hier das Rezept für einen wirklich leckeren und sehr saftigen Schokodrops-Kuchen!

Und glaubt mir, wenn er hier im Haus den Test bestanden hat, muss er wirklich gut sein. Bei meinem großen Sohn geht nichts ohne Schokolade – check. Und mein Mann hat eine absolute Phobie gegen sämtliche Lebensmittel, die trocken sind. Er behauptet, das läge daran, dass er als Kind immer so viele trockene Kartoffeln essen musste 😄 Also, den Saftig-Genug-Check hat er auch bestanden.

Ihr braucht dafür „Schokodrops-Kuchen“ weiterlesen

Weltbester Hefeteig

Dank meinem lieben Freund Tobi bin ich bereits seit einiger Zeit erleuchtet was das Thema selbst gemachten Pizzateig angeht. Denn er hat mir beigebracht, dass man den Teig für den authentischen Geschmack mindestens 24 h im Kühlschrank gehen lassen muss! Denn erst durch das langsame Gehen findet die alkoholische Gärung statt, die für das spezielle Aroma verantwortlich ist. Ich weiß, dass jetzt viele denken: “Was, wie soll ich das denn machen? So lange auf den Teig warten???” Aber, ich sage euch: es lohnt sich! Wirklich und ehrlich! Und man kann nicht nur Pizza aus dem Teig machen, sondern auch einfaches Brot oder Focaccia! Probiert es aus …

Ich habe mir angewöhnt, öfter mal solchen Teig anzusetzen und dann in einzelnen Portionen im Kühlschrank aufzubewahren. Je nach Bedarf nehme ich dann eine oder mehrere Portionen raus und backe  etwas daraus. Das ist wirklich irre praktisch und noch dazu wahnsinnig lecker.

Das Rezept ist total einfach: „Weltbester Hefeteig“ weiterlesen

Schwedische kokosbollar

Sehr beliebt in Schweden sind kleine süße Teilchen, die man zum Kaffee isst. So wird daraus eine fika(paus), also eine Kaffeepause. Ein für uns lustiges Wort, aber eine schöne Tradition. Das Kaffeetrinken wird in Schweden ziemlich zelebriert – man trinkt gerne und viel Kaffee.

Es gibt traditionell Kekse, Gebäckstücke oder eben sogenannte kokosbollar (oder auch chokladbollar) dazu.

Aus gegebenem Anlass – eine meiner Lieblingsschwestern feiert morgen Geburtstag – habe ich heute welche selbst gemacht. Da meine andere Lieblingsschwester jeden Januar ihr eigenes Fasten-Programm durchzieht und auf alle tierischen Produkte und konventionellen Zucker verzichtet, habe ich diesmal auch eine vegane Variante gemacht. Beides geht super schnell und einfach und man kann es unendlich variieren. UND die Kinder mögen es auch!

Hier das Rezept

150 g Butter oder Kokosöl (Zimmertemperatur)

2 dl Zucker oder Xylit (Birkenzucker)

3,5 dl feine Haferflocken

1 dl Kokosflocken

1,5 EL Vanillezucker oder Xylit

4,5 EL Kakaopulver

3 EL kalter Kaffee (mit Kaffee schmeckt es besser, wer aber der Kinder wegen auf Kaffee verzichten möchte, kann auch einfach Wasser nehmen)

Kokosflocken oder Hagelzucker zum verzieren

In Schweden werden Rezepte traditionell in dl=Dezilitern angegeben. Man benutzt zum Abmessen kleine Messbecher. Die gibt es unter anderem bei IKEA. 

Erst das Fett mit dem Zucker vermischen (von Hand oder mit dem Rührgerät), dann die restlichen Zutaten unterrühren. In einen tiefen Teller die Kokosflocken oder den Hagelzucker (ich persönlich stehe auf die Kokosvariante) schütten. Aus dem Teig kleine Kügelchen formen und in den Flocken hin- und herrollen.

Die fertigen Kügelchen in einer Dose im Kühlschrank mindestens eine Stunde kaltstellen. (Vor allem die Butter-Variante – die bollar aus Kokosöl sind von Natur aus härter) Man kann sie auch super einfrieren. Aber bei uns kommt es irgendwie nie dazu ;)

Ich bin mir relativ sicher, dass man die chokladbollar auch noch “gesünder” machen kann und den Zucker zum Beispiel durch Honig oder Agavendicksaft ersetzen kann. Ich habe es nur noch nie ausprobiert.

Jetzt noch Kaffee kochen und die süßen Kugeln genießen …

Weltbester Zitronenkuchen

Dieses Rezept war eines der ersten, das ich mir je angeeignet habe und ich finde, es ist nach wie vor das allerbeste Rezept für Barbarakuchen, also Zitronenkuchen! Außerdem habe ich kürzlich rausgefunden, dass der Teig auch in Muffinform gut gelingt.

Nich lang schnacken – hier das Rezept:

200 g Butter

250 g Zucker

abgeriebene Zitronenschale

4 Eier

125 g Speisestärke

125 g Mehl

0,5 TL Backpulver

und für den Guss

Saft einer halben Zitrone

circa 6 EL Puderzucker

Bei dem Teig darauf achten, dass die Butter wirklich weich ist. Zunächst die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale verrühren, bis alles schön cremig und ein bisschen heller geworden ist. Danach die Eier hinzugeben (am besten wirklich eines nach dem anderen, und immer so lange rühren, bis man das Ei nicht mehr sieht). Dann das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver dazu. Alles nochmal kräftig verrühren.

Für den Kuchen: Den Teig in eine (am besten mit Backpapier ausgekleidete) Kastenform füllen und bei 175 Grad (ohne Umluft) circa 70 Minuten backen. Macht immer mal wieder eine Stäbchenprobe, denn der Kuchen sollte nicht total trocken gebacken werden.

Für die Muffins: den Teig in eine (am besten mit Papierförmchen ausgekleidete) Muffinform füllen. Bei mir werden es immer 12 große Muffins. Dann bei 175 Grad (ohne Umluft) circa 25-30 Minuten backen. Auch hier empfiehlt sich die Stäbchenprobe.

Anschließend bei beiden Zubereitungsarten den Zitronenguss auf dem Backwerk verteilen. Nach Belieben noch Streusel drauf und fertig!

Viel Spass beim Nachbacken

Rhabarberkuchen

Jetzt, da es wieder Rhabarber zu kaufen gibt, ist mir wieder mein liebstes Rezept für einen Rharbarberkuchen mit Baiser eingefallen. Mir persönlich ist er mit einem Quark-Öl-Teig am liebsten, da dieser Teig nicht so durchweicht und auch immer gelingt :)

Man braucht für den Teig

150 g Mehl

1/2 Päckchen Backpuler

75 g Speisequark

3 EL Milch

3 EL Öl

30 g Zucker

1 EL Vanillezucker

1 Prise Salz

Alles kräftig durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausrollen (ich habe eine ganz normale, runde Springform genommen; man kann aber auch mit der doppelten Menge ein ganzes Blech Kuchen backen).

Für den Belag

750 g Rhabarber

waschen und in Stücke schneiden (schälen ist nicht nötig!) und auf den Teig legen.

Dann den Kuchen bei 175° C (Heissluft) für circa 25 min backen.

Für das Baiser

2 Eiweiß

75 g Zucker

steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen.

Dann noch einmal für circa 10 min in den Ofen, bis das Eiweiß schön goldbraun ist.

Im Zweifelsfall funktioniert es übrigens auch, den Kuchen gleich mit dem Eischnee zusammen zu backen – letztens ist es mir nämlich passiert, dass ich das Eiweiß auf dem Kuchen hatte bevor ich ihn das erste Mal gebacken hatte ;) Ich habe ihn dann einfach bei circa 150 °C Ober- und Unterhitze ungefähr 45 min lang gebacken …