Spiel-Podest selber bauen

Kurz nachdem unser drittes Kind geboren wurde, suchten wir eine Lösung für das „LEGO-Problem“: wir wollten zum Einen unser baldiges Krabbelkind davor schützen, sich eventuell an kleinen LEGO-, Playmobil- oder sonstigen Teilen zu verschlucken und außerdem die mittlerweile recht komplizierten und filigranen Bauwerke unseres Großen vor der Zerstörung durch seine beiden kleinen Geschwister bewahren. Also musste etwas her, das die beiden Lager trennte und noch dazu gut aussah, praktisch war und vor allem: schnell gemacht und nicht allzu teuer. Denn wenn ich ein Projekt vor Augen habe, fällt es mir schwer, lange auf die Realisierung zu warten. ;)

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Wie so oft sah ich dann woanders etwas ähnliches, das mich zu meiner Lösung inspirierte (Danke, liebe Martina): aus zwei 2×2 Expedit-Regalen, einer Pressspanplatte, einem langen Kantholz (in drei Teile zersägt – auf die Höhe der Regale), ein paar Schrauben und drei Winkeln haben mein Mann und ich dann zackzack ein prima Podest gezimmert. Noch einen Teppich obendrauf und unten drunter und fertig war die Sache! Mittlerweile ist das Podest zwei Jahre alt und hat sich mehr als bewährt; auch wenn der kleine Mann ab und zu mit oben ist.

Die Höhle, die unter dem Podest entstanden ist, haben wir zeitweise als Art Abstellkammer benutzt, aber im Moment erlebt sie eine Rimageenaissance als Unterschlupf zum Spielen, Verstecken und Lesen.

 

 

 

Meine Freundin Suse hat das Ganze übrigens so umgesetzt: gleiches Konzept; nur das Podest ist ein wenig kleiner und die Platte hat sie mit Kunstrasen „bezogen“.

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Zur aufgemotzten Version des Spielpodests geht es hier entlang: Pimp my Podest!

 

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