Feuertaufe mit Bob

Juhu! Wir haben unser erstes Wochenende als Wohnwagen-Camper gut überstanden!

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Wir hatten einen wirklich schönen Campingplatz nicht weit von uns gefunden, der auch noch faire Preise hat. Ich habe nämlich gelernt, dass es da große Unterschiede gibt. Auf dem Campingplatz auf dem wir waren, ist es so, dass man eine Familienpauschale bezahlt hat – da war dann alles drin: Strom, Wasser, Stellplatz und alle Familienmitglieder. Das war sehr angenehm, da man von Anfang an wusste, welche Kosten auf einen zukommen.

Es war eine gute Idee, mit dem Wohnwagen erstmal eine kurze Exkursion zu machen. Das war ein guter Testlauf um sehen zu können, wie alles so läuft, was wir noch brauchen und was wir noch verbessern müssen.

Gemüse waschen an der eigenen Wasserstelle.

Gemüse waschen an der eigenen Wasserstelle.

Da es an diesem Wochenende zwischen 35°C und 36°C warm war, wissen wir jetzt auf jeden Fall schon, dass man es auch bei extremer Hitze schaffen kann in Bob zu überleben ;)

Ich persönlich war wieder davon überrascht, wie bequem man es in unserem kleinen Wohnwagen hat. Gut, es war wirklich schönes Wetter, weshalb wir nicht gezwungen waren, uns lange im Wohnwagen oder im Vorzelt aufzuhalten. Ein stürmischer, regnerischer Tag wäre bestimmt anstrengend … Aber schlafen und essen lässt es sich wirklich gut in unserem Bob.

Was auch nett war, war, dass wir ein paar gute Tipps von anderen, erfahreneren, Campern bekommen haben. Ich muss ja zugeben, dass ich gewisse Vorurteile gegen (vor allem Dauer-) Camper hege. Und viele Klischees kommen auch nicht von ungefähr, aber man muss sagen, dass die Camper an sich ein recht nettes Völkchen sind.

Wir sind auf jeden Fall total glücklich über unseren Wohnwagenkauf ♡

 

Wohnwagenverschönerung I

Nun steht Bob endlich vor unserer Tür und wir können damit beginnen, ihn für unsere Bedürfnisse zu optimieren. Das ist so cool!

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Ich muss zugeben, dass die Fahrt von seiner alten Heimat (im Schwarzwald) zu uns nach Hause ziemlich anstrengend war. Da war ich erstmal ganz schön ernüchtert. So mit 80 km/h über die Autobahn ist wirklich seeehhhhhrrrr langsam ;) Daran werden wir uns noch gewöhnen müssen.

Nach den etwas gemischten Gefühlen vom Vormittag, ob diese Art des Reisens nicht doch etwas zu „langsam“ für uns ist, bin ich jetzt schon wieder ganz versöhnt mit unserem kleinen Wohnwagen.

Ein paar alte Aufkleber mussten entfernt werden

Ein paar alte Aufkleber mussten entfernt werden

Wir haben es hinbekommen, in einem Rekordtempo kleine Veränderungen bzw. Verschönerungen vorzunehmen. Das ist so eine befriedigende Erfahrung! Vor allem weil man weiß, dass man lange etwas davon haben wird.

Der neue Fallschutz für das Stockbett. Das Brett soll in Runde II noch verschönert werden, aber im Moment tut es auch so seinen Dienst.

Der neue Fallschutz für das Stockbett. Das Brett soll in Runde II noch verschönert werden, aber im Moment tut es auch so seinen Dienst. Links hat mein Mann noch eine Mini-Strickleiter installiert, damit unsere Kleine besser hoch kommt.

Dann haben wir auch spontan im Wohnwagen zu Mittag gegessen und später auch noch eine fika (schwedisch für Kaffee trinken und Kuchen essen) gemacht. Und schon haben wir uns ganz heimelig gefühlt in Bob. Positiv überrascht hat uns außerdem, wie viel Platz an dem großen Tisch (dem Masterbed) ist. Wir saßen dort zu fünft und es hätten locker noch zwei weitere Personen mit an den Tisch gepasst.

Mein Mann und die beiden Großen haben dann auch gleich eine Nacht im Wohnwagen geschlafen. Und sie haben allesamt gut geschlafen. Das lässt auf viele angenehme Reisen hoffen …

Nun wollen wir weiter an Bob rumwerkeln und ihn mit ein paar nötigen Dingen wie Besen, Geschirr, etc. ausstatten und ihn dann auch schon bald auf eine erste kleine Reise entführen. Ich werde berichten :)

 

 

 

Bob ist da!

Wir sind so aufgeregt!

Seit gut einem Jahr liebäugeln wir damit, uns einen Wohnwagen zu kaufen. Und gestern haben wir es relativ spontan einfach getan :O

Es ist ein Knaus Passat aus dem Jahre 1969. Er hat also schon einige Jahre auf dem Buckel, aber er ist in einem unfassbar guten Zustand. So wie es scheint, waren alle Vorbesitzer echte Liebhaber und haben sich sehr sehr gut um ihn gekümmert. Alles was wichtig ist, ist intakt, nichts müffelt, fault oder fällt ab.

Die Kinder haben bestimmt, dass er Bob heissen soll. Ich finde das angesichts seiner runden 60er-Jahre Optik ziemlich passend.

Nun heißt es also, Bob noch so aufzuhübschen und herzurichten, dass er sich wie unserer anfühlt!  Wir sind voller Tatendrang und freuen uns schon jetzt auf all die Urlaube und Kurztrips, die wir mit ihm und in ihm erleben werden!

Bob wird natürlich ab jetzt auch regelmäßiges Thema dieses Blogs sein.

Yay!