Sandkastenküche

Da bei uns ja immer viel umgeräumt, ausgeräumt, umgestellt und aussortiert wird, gibt es oft das ein oder andere Möbelstück, das übrig bleibt und nach einer neuen Bestimmung sucht. So erging es auch diesem alten, halb kaputten Phonomöbel (schon lustig, dass frühere Fernseher wirklich auf so ein kleines Teil gepasst haben …).

Da klar war, dass dieses Prachtstück nicht mehr INNERHALB des Hauses untergebracht werden sollte, kamen wir schnell auf den Gedanken, es in eine Spielküche für den Sandkasten zu verwandeln.

Also einfach mit Edding ein paar Kochplatten aufgezeichnet, vorne noch ein paar Knöpfe aufgemalt, fertig!

Und wenn es nach dieser Saison vollständig auseinanderfällt, hat es wenigstens noch einen schönen Sommer gehabt ;)

Sandkasten selber bauen

Als wir in unser Haus gezogen sind, hatten wir einen ganz normalen, kleinen Sandkasten, den man aus Holzlatten zusammenstecken konnte. Als Kind Nummer 2 dann langsam größer wurde, beschlossen wir, einen größeren Sandkasten zu kaufen. Wir fanden jedoch schnell heraus, dass wir kein Plastik-Monstrum haben wollten und eigentlich auch keinen anderen 08/15 Sandkasten.

Relativ bald war dann klar, dass wir versuchen wollten, den Sandkasten harmonisch in den Garten zu integrieren. Wir gruben also ein Loch direkt neben unserer Pergola. Aus vier Holzbalken (unbehandelt, lediglich die Rinde haben wir entfernt) haben wir den Rahmen geschaffen. (Die Beschaffung der Holzstämme gestaltete sich leider als relativ schwierig – nirgends waren legal rohe Stämme zu bekommen. Deswegen haben wir sie im Endeffekt an einem regnerischen Tag direkt aus dem Wald „geliehen“.)

Auf die Erde haben wir dann ein Vlies gelegt, das kein Unkraut durchlässt. Darauf haben wir dann gefühlte 87 Säcke Sand geschüttet. Es ist wirklich un-fass-bar wieviel Sand man für einen großen Sandkasten braucht – und jedes Frühjahr kommen wieder einige Säcke obendrauf.

Der Sandkasten besteht in dieser Form jetzt schon seit einigen Jahren und hat sich mehr als bewährt – die Kinder spielen gerne darin und wir finden ihn immer noch schön. Mittlerweile haben wir an der einen Seite noch Kräuter gepflanzt. Die riechen gut, sehen hübsch aus und natürlich dürfen die Kinder sie auch essen und zum Matschsuppe-kochen benutzen.

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