Schokodrops-Kuchen

Hier das Rezept für einen wirklich leckeren und sehr saftigen Schokodrops-Kuchen!

Und glaubt mir, wenn er hier im Haus den Test bestanden hat, muss er wirklich gut sein. Bei meinem großen Sohn geht nichts ohne Schokolade – check. Und mein Mann hat eine absolute Phobie gegen sämtliche Lebensmittel, die trocken sind. Er behauptet, das läge daran, dass er als Kind immer so viele trockene Kartoffeln essen musste 😄 Also, den Saftig-Genug-Check hat er auch bestanden.

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Weltbester Hefeteig

Dank meinem lieben Freund Tobi bin ich bereits seit einiger Zeit erleuchtet was das Thema selbst gemachten Pizzateig angeht. Denn er hat mir beigebracht, dass man den Teig für den authentischen Geschmack mindestens 24 h im Kühlschrank gehen lassen muss! Denn erst durch das langsame Gehen findet die alkoholische Gärung statt, die für das spezielle Aroma verantwortlich ist. Ich weiß, dass jetzt viele denken: „Was, wie soll ich das denn machen? So lange auf den Teig warten???“ Aber, ich sage euch: es lohnt sich! Wirklich und ehrlich! Und man kann nicht nur Pizza aus dem Teig machen, sondern auch einfaches Brot oder Focaccia! Probiert es aus …

Ich habe mir angewöhnt, öfter mal solchen Teig anzusetzen und dann in einzelnen Portionen im Kühlschrank aufzubewahren. Je nach Bedarf nehme ich dann eine oder mehrere Portionen raus und backe  etwas daraus. Das ist wirklich irre praktisch und noch dazu wahnsinnig lecker.

Das Rezept ist total einfach:

1 kg Mehl

1 Hefewürfel

1 EL Zucker

Wasser

Olivenöl

Salz

Mehl in die Schüssel. Hefewürfel mit Zucker und ein wenig lauwarmem Wasser auflösen und dann zum Mehl geben. Olivenöl (circa 50 bis 100 ml – je nach Geschmack und Gefühl) und Salz (schon eine ordentliche Portion – der Teig soll leicht salzig schmecken) ebenfalls dazugeben. Unter Zugabe von so viel Wasser wie nötig einen gewöhnlichen Hefeteig kneten. Er darf nicht zu nass und nicht zu trocken sein. Ideal ist er, wenn er sich seidig anfühlt.

Wenn ihr unsicher mit der Konsistenz seid, könnt ihr den Teig kurz stehen lassen und schauen, ob er anfängt zu gehen. Wenn ja: super! Wenn nein: mehr Wasser oder noch etwas Mehl dazu.

Wenn der Teig also so ist wie er sein soll, teilt ihr ihn in mehrere Portionen (bei mir sind es normalerweise sechs) und gebt diese in jeweils eine eigene Tupperschüssel. (Achtung: Es muss noch Luft drin sein, sonst hebt euch der Teig den Deckel an und trocknet aus!)

Nun wartet ihr idealerweise 24 h bevor ihr den Teig weiter verarbeitet. Wenn es gar nicht anders geht, versucht ihn wenigstens 8-10 Stunden gehen zu lassen :) Also morgens ansetzen, abends essen. Es dürfen aber auch ganz locker ein paar Tage sein. Ihr werdet sehen, dass der Teig dann ganz luftig und fluffig ist. Wenn ihr ihn weiter verwendet, solltet ihr ihn nur noch in die entsprechende Form bringen, aber nicht mehr ausgiebig kneten. Sonst geht einiges der gewonnenen Luftigkeit wieder verloren.

So, und jetzt könnt ihr daraus verschiedene Dinge backen.

Für die Focaccia bedeckt ihr eine Auflaufform mit einer ordentlichen Schicht Öl (bitte kein gewöhnliches Olivenöl nehmen, sondern eines, das sich zum Braten eignet), breitet darin den Teig aus (ich nehme 2 der vorbereiteten Portionen), bis sich das Öl auch ein wenig auf der Oberfläche verteilt und gebt anschließend grobes Salz und Rosmarin darauf. Dann für circa 20-25 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei mindestens 200 Grad.

Die Pizza könnt ihr natürlich ganz nach eurem Geschmack machen. Wichtig ist nur, dass der Ofen und am besten auch der Pizzastein bzw. das Backblech auf höchster Stufe vorgeheizt sind. Meine liebste Variante: Tomatensauce, Schinken, Mascarponekleckse, Pilze, Mozzarella di Buffala und ein würziger Käse.

Wenn es ganz einfach und schnell gehen soll, formt den Teig zu einem Fladen oder dreht ihn leicht ein und backt daraus ein schnelles Brot. Noch ein paar Oliven oder ein Salat dazu – perfekt!

Buon appetito!

 

Weltbester Zitronenkuchen

Dieses Rezept war eines der ersten, das ich mir je angeeignet habe und ich finde, es ist nach wie vor das allerbeste Rezept für Barbarakuchen, also Zitronenkuchen! Außerdem habe ich kürzlich rausgefunden, dass der Teig auch in Muffinform gut gelingt.

Nich lang schnacken – hier das Rezept:

200 g Butter

250 g Zucker

abgeriebene Zitronenschale

4 Eier

125 g Speisestärke

125 g Mehl

0,5 TL Backpulver

und für den Guss

Saft einer halben Zitrone

circa 6 EL Puderzucker

Bei dem Teig darauf achten, dass die Butter wirklich weich ist. Zunächst die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale verrühren, bis alles schön cremig und ein bisschen heller geworden ist. Danach die Eier hinzugeben (am besten wirklich eines nach dem anderen, und immer so lange rühren, bis man das Ei nicht mehr sieht). Dann das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver dazu. Alles nochmal kräftig verrühren.

Für den Kuchen: Den Teig in eine (am besten mit Backpapier ausgekleidete) Kastenform füllen und bei 175 Grad (ohne Umluft) circa 70 Minuten backen. Macht immer mal wieder eine Stäbchenprobe, denn der Kuchen sollte nicht total trocken gebacken werden.

Für die Muffins: den Teig in eine (am besten mit Papierförmchen ausgekleidete) Muffinform füllen. Bei mir werden es immer 12 große Muffins. Dann bei 175 Grad (ohne Umluft) circa 25-30 Minuten backen. Auch hier empfiehlt sich die Stäbchenprobe.

Anschließend bei beiden Zubereitungsarten den Zitronenguss auf dem Backwerk verteilen. Nach Belieben noch Streusel drauf und fertig!

Viel Spass beim Nachbacken